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Stadtwerke Tecklenburger Land: Koch wird Netzgesellschaft-Chef

Ibbenbüren - Tobias Koch wird neuer und damit erster hauptamtlicher Geschäftsführer der Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land, der SWTE Netz GmbH & Co. KG. Die Gesellschafterversammlung bestellte ihn nun ins Amt. Der Wirtschaftsjurist übernimmt zum 1. Januar 2019 die Verantwortung.

Tobias Koch übernimmt ab 1. Januar 2019 als hauptamtlicher Geschäftsführer Verantwortung in der Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land.
Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land

Die Stadtwerke Tecklenburger Land habe damit auf ihrem Weg in die Eigenständigkeit einen weiteren Meilenstein erreicht. Bisher hat der regionale Energieversorger ausschließlich mit einem Team aus ehrenamtlichen Geschäftsführern gearbeitet. „Jetzt ist es an der Zeit, den Weg in die Selbstständigkeit der Stadtwerke Tecklenburger Land sukzessive mit eigenem Personal zu bestreiten“, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Marc Schrameyer. Er ergänzte: „Ich bin überzeugt, dass wir mit Tobias Koch eine kompetente Führungspersönlichkeit verpflichtet haben.“  

Der 40-jährige gebürtige Essener Koch ist für die Stadtwerke Tecklenburger Land kein Unbekannter. Als Leiter Netzwirtschaft der SWO Netz GmbH hat er die Gründung und den Aufbau der Stadtwerke Tecklenburger Land auf Seiten des strategischen Partners Stadtwerke Osnabrück AG von Anfang an begleitet. Zuvor hatte er nach dem Studium im Fachbereich Wirtschaftsrecht der Fachhochschule Gelsenkirchen Erfahrungen in der Unternehmensberatung mit Schwerpunkt Energiewirtschaft gesammelt. Ins Münsterland kam Koch durch seine Tätigkeit bei den Stadtwerken in Lengerich, zuletzt in Funktion als Bereichsleiter für die Netz-Sparte. Mit großer Freude sehe er seiner neuen Aufgabe entgegen. „Ich habe großen Spaß daran, diese Stadtwerke mit aufzubauen. Mit einem Einzugsgebiet von rund 130.000 Einwohnern sind die SWTE kein kleines Stadtwerk, sondern besitzen viel Potenzial“, betonte Koch. Er will die SWTE Netz zu einem Dienstleister der sieben Gesellschafter-Kommunen weiterentwickeln. „Es ist eine einmalige Chance, ein Stadtwerk als Start-up-Unternehmen aufzubauen. Das ist natürlich auch eine große Herausforderung, aber es macht mir Freude, diesen Prozess mitzugestalten.“

Auf den neuen Geschäftsführer der Stadtwerke-Netzgesellschaft warten gleich zwei große Herausforderungen. Denn zum einen übernehmen die SWTE bis 2020 als eigenständiger Betreiber den Betrieb des hiesigen Gasnetzes, ein Jahr später den des Stromnetzes. In diesem Zusammenhang gelte es nun, den erforderlichen Personalstamm aufzubauen sowie die Regulierungsprozesse zu entwickeln. Koch sieht seiner Aufgabe mit Respekt, aber optimistisch entgegen. „Wir fangen nicht bei Null an. In den vergangenen Jahren haben wir mit den strategischen Partnern diese Themen gut vorbereitet, sodass die SWTE zum Stichtag die Aufgaben übernehmen können“, so Koch. Eine zweite große Herausforderung sei die sogenannte Marktraumumstellung im Gasbereich werden. So wird das bisher hierzulande eingesetzte L-Gas (Low Caloric Gas) sukzessive gegen H-Gas (High Caloric Gas) ausgetauscht. Dazu müssen im Zeitraum 2019 und 2020 alle Gas abnehmenden Geräte erfasst und umgestellt werden sowie die Qualitätssicherung erfolgen.

Sein Büro wird der zukünftige Geschäftsführer auf dem jetzigen RAG-Areal südlich der Osnabrücker Straße in Ibbenbüren beziehen. Für den SWTE-Aufsichtsratsvorsitzenden Schrameyer schließt sich damit der Kreis. „Unsere Stadtwerke Tecklenburger Land sind aus dem Prozess der Kohlekonversion entstanden. Wir haben mit dem Aufbau der Stadtwerke etwas geschafft, was wir uns immer vorgenommen haben: Mit dem Ende des Bergbaus kommen die Stadtwerke Tecklenburger Land. Ein Energieversorger geht – ein neuer kommt.“

Sonntag, 9. Dezember 2018
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