July 5, 2020

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Harald Schlieck in den Ruhestand verabschiedet

Nach 33 Jahren im Dienst wurde Harald Schlieck, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Leiter des Dezernats Berufsbildung der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim in den Ruhestand verabschiedet.

Harald Schlieck, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, wurde unter „Corona-Bedingungen“ in den Ruhestand verabschiedet.
Foto/Quelle: HWK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim

„Harald Schlieck hat es verstanden mit Verständnis und Humor sowie seiner exzellenten Fachkenntnis Dinge in Bewegung zu setzen und zu gestalten“, so Kammer-Hauptgeschäftsführer Sven Ruschhaupt in seiner Laudatio. Dass sich die handwerkliche Berufsausbildung in der Region auf einem exzellenten Niveau befindet, sei auch das Verdienst von Harald Schlieck. „Er hat die handwerkliche Berufsbildung maßgeblich gestaltet und immer die intensive Zusammenarbeit mit den Berufsschulen, den Kommunen, den Landkreisen  oder den Ministerien auf Landes- und Bundesebene gesucht, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen - im Sinne der Auszubildenden, der Gesellen oder der Meister“, so Kammerpräsident Reiner Möhle.

Voller humorvoller Anekdoten schilderte Harald Schlieck prägnante Ereignisse seiner langen beruflichen Wegstrecke. „Meinen ersten Anpfiff, der es in sich hatte, bekam ich gleich zu Anfang vom damaligen Präsidenten, weil ich schlicht zu wenig Aschenbecher für eine Sitzung verteilt hatte, was als schlimmes Vergehen eingestuft wurde“, so Schlieck schmunzelnd. Die Präsidenten kamen und gingen - Schlieck blieb. Insbesondere war Schlieck erster Ansprechpartner für die Berufsschulen im Kammerbezirk, wenn es um Fragen rund um die berufliche Bildung ging. „Hierbei war mir die dynamische Durchlässigkeit der Berufsbildung hinsichtlich der akademischen Karrieremöglichkeit ohne Abitur ein besonderes Anliegen.“ Unter seiner intensiven Mitwirkung wurden entsprechende Qualifizierungsstandards umgesetzt, sodass mit einer handwerklichen Aus- und Weiterbildung ein Studium möglich ist.

Ein weiteres Hauptanliegen von Schlieck war die Inklusion im Handwerk: „Ich konnte es nicht akzeptieren, dass Menschen mit einer Einschränkung auf eine Ausnahmebewilligung seitens der Institutionen teilweise Jahre warten mussten, bis eine Ausbildung begonnen werden konnte oder sogar die Genehmigung versagt wurde.“ Schlieck führte Gespräche und Verhandlungen, bohrte viele dicke Bretter und war letztlich wieder erfolgreich. Als Vorsitzender im Ausschuss für Fragen behinderter Menschen beim Bundesinstitut für berufliche Bildung erarbeitete er Standards für Musterausbildungsregelungen, die bundesweit verbindlich sind. „Rückblickend bezeichne ich dieses große Aufgabenfeld als mein persönliches berufliches Highlight“, betonte er. Sein Fazit lautet: „Gemeinsam mit dem Ehrenamt entwickelten wir die Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim zu einer dienstleistungsorientierten Organisation für unsere Mitgliedsbetriebe.“
 

Montag, 11. Mai 2020
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