November 18, 2019

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Startschuss für Gründerstammtisch Steinfurt und Münster

Steinfurt – 32 Teilnehmer sind zum ersten Gründerstammtisch Steinfurt und Münster gekommen – darunter Studierende, bereits Selbstständige und Interessierte. Mit ganz verschiedenen Intentionen und Ideen kamen sie in lockerer Atmosphäre miteinander ins Gespräch, um sich über das Thema Gründung auszutauschen.

Jede Menge gute Gespräche bei alkoholfreien Getränken bot der erste Gründerstammtisch in Steinfurt.
Foto: FH Münster/Pressestelle

Eine kurze Vorstellungsrunde zeigte, warum die Teilnehmer nach Steinfurt auf den Campus gefahren waren: weil ich gerne kreativ arbeite, weil ich irgendwann mal selbstständig sein möchte, weil ich eine Idee habe und Feedback brauche. Andere wiederum waren schon mitten in der Gründungsphase und suchten Verstärkung fürs Team, zum Beispiel Mitgründer, IT-Spezialisten oder Programmierer. Auch wirtschaftliche und rechtliche Fragen kamen auf den Tisch, manche suchten einfach nur Inspiration oder wollten unternehmerisches Denken kennenlernen.

„Wir wollten den Gründerstammtisch extra in einem möglichst lockeren Format ins Leben rufen, damit wirklich jeder vorbeikommen kann, den das Thema interessiert“, erklärt Sally Friedrich, die die Veranstaltung unter dem Deckmantel des Innovationslabors Münsterland – eine vom Land geförderte Initiative, die Gründungsinteressierte mit vielfältigen Angeboten unterstützt – zusammen mit Daniel Schaschek von der Fachhochschule Münster organisierte.

Deshalb gab es zum Start auch nur einen Impulsvortrag von Klaus Dickmänken von der Tischlerei Dickmänken aus Rheine. Er zeigte den Teilnehmern, welche Chancen die Digitalisierung neuen und bestehenden Unternehmen bietet. Er selbst hatte in seiner Tischlerei 2008 ein Tool entwickelt, mit dem sich Kunden einfach, online und selbstständig ihren Schrank nach Maß entwerfen und bestellen können – per fotorealistischem 3D-Konfigurator. Eine gute Idee, denn die Umsatzzahlen steigen seitdem permanent. „Gerade arbeiten wir an einer Augmented-Reality-Lösung“, erklärte Dickmänken und machte damit deutlich, dass in seinem Unternehmen Digitalisierung weiterhin Thema ist. „Mithalten ist zu wenig – man muss mitmachen.“ So kamen über den Nachmittag und Abend viele interessante Gespräche zustande. Eine „Ich suche …“- und „Ich biete …“-Wand ermöglichte den Teilnehmer außerdem, Kontakte zu knüpfen.

Der Gründerstammtisch trifft sich jeden vierten Donnerstag im Monat, abwechselnd in Steinfurt und in Münster. Der nächste Termin ist am 22. November in der Gründergarage, Mendelstraße 11, Münster.

Die FH Münster, die WESt mbH, die Westfälische Wilhelms-Universität und die Technologieförderung Münster betreuen das Projekt. Es wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.

Freitag, 19. Oktober 2018
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