July 22, 2019

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FH Münster bekommt Fördergelder für Uni-Kooperation

Münster – Das NRW-Wirtschaftsministerium fördert eine Kooperation zwischen der Fachhochschule (FH) Münster und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen. Die Hochschulen wollen ein gemeinsames Graduiertenkolleg zum Forschungsgebiet Ressourcengewinnung, das sogenannte „Ressourcenkolleg.NRW", aufbauen, damit die FH-Absolventen aus Münster künftig auch promovieren können. Nach dem aktuellen Promotionsrecht dürfen Fachhochschulen Doktortitel nämlich nur in Kooperation mit Universitäten vergeben. Für den Aufbau dieses Graduiertenkollegs bekommen die Hochschulen künftig Fördermittel aus dem NRW-Wissenschaftsministerium.

Dafür hatten sie sich im Rahmen eines Wettbewerbs der Förderinitiative „NRW.Forschungskooperationen“ beworben. Die hatte das Ministerium ins Leben gerufen, um Promotionsverbünde zwischen Fachhochschulen und Universitäten zu fördern. Ziel ist es, künftig auch Fachhochschulabsolventen eine strukturierte Promotion zu ermöglichen.

 

Mit dem „Ressourcenkolleg.NRW“ wollen die FH Münster und die RWTH Aachen ihre bestehende Zusammenarbeit in der Rohstoffrückgewinnung und umweltgerechten Reststoffverwertung ausbauen und verstetigen. Durch gemeinsame Projektinitiativen und Promotionsvorhaben wollen sie ihre Kooperation stärken und ihre Kräfte bündeln.

 

„Die Unterstützung durch das Ministerium bietet uns die Chance, die Basis für eine langfristige erfolgreiche Vernetzung zu schaffen. Dieser Forschungsverbund mit seiner Konzentration auf ein gemeinsames Thema wird eine weitere Steigerung der Forschungsleistungen bewirken", ist Professor Dr. Sabine Flamme, die an der FH Münster das Forschungsgebiet Stoffstrom- und Ressourcenmanagement vertritt, überzeugt. Die Hochschullehrerin am Fachbereich Bauingenieurwesen hatte den Antrag auf Förderung zusammen mit ihren FH-Kollegen Professor Dr. Stefanie Friedrichsen und Professor Dr. Hans-Arno Jantzen gestellt.

 

Das geplante Graduiertenkolleg soll einen intensiven fachlichen Austausch zwischen den Doktoranden der Hochschulen fördern. Dafür sollen regelmäßige Seminare in Münster und Aachen sowie Workshops mit externen Experten aus Forschung und Industrie stattfinden. Darüber hinaus bekommen die Doktoranden die Gelegenheit, in Betrieben der Rohstoff- und Recyclingwirtschaft zu hospitieren sowie an Exkursionen und Konferenzen teilzunehmen.

 

Insgesamt hatten 24 Projektteams aus Fachhochschulen und Universitäten am Wettbewerb des Ministeriums teilgenommen. Sechs davon haben sich durchgesetzt und sollen Anfang 2013 starten. Sie erhalten für die Umsetzung ihrer Projekte in den kommenden drei Jahren rund neun Millionen Euro an Fördermitteln vom Land NRW. „Das Programm stärkt die Fachhochschulen und erhöht die Durchlässigkeit unseres Hochschulsystems“, erklärte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Freitag, 12. Oktober 2012
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