July 22, 2019

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FH Münster: „Erste Adresse für Bildung und Forschung“

Münster - Die Liste mit Erfolgen der Fachhochschule Münster, die NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart anlässlich der Amtsübergabe von Rektor Professor Dr. Klaus Niederdrenk an Präsidentin Professor Dr. Ute von Lojewski aufzählte, war lang.

Seit Jahren der beste Lehrerfolg mit den meisten Absolventen pro Wissenschaftler, ein beispielhaftes Qualitätsmanagement bis hin zum Studienabschluss, Dauerspitzenreiter in der Drittmitteleinwerbung – der Minister sparte nicht mit Superlativen. Und nicht zuletzt verwies er auf das landesweit einzigartige Angebot der beruflichen Lehrerbildung in Kooperation mit der Universität Münster: „Ihre Erfolge sind wegweisend für die Lehrerbildungsreform in Nordrhein-Westfalen, ja sogar bundesweit.“ Auch sei die Fachhochschule Münster zur ersten Adresse für Bildung und Forschung in der Praxis geworen. „Dazu haben Sie und Ihr Team beigetragen“, wandte er sich an Niederdrenk

Die neue Präsidentin sei laut Pinkwart angesichts ihrer Forschungserfahrung in Unternehmensplanung und strategischem Management bestens gerüstet für das Amt. In der Feierstunde verband er seine guten Wünsche an von Lojewski mit einem Hinweis auf den Wettbewerb der Hochschulen. Das in Münster greifende Qualitätsmanagement werde helfen, die Spitzenposition im Land zu halten – auch mit Blick auf den vom Land angestrebten Ausbau der Fachhochschullandschaft.

Als „unvergleichliche Erfahrung“ hatte Niederdrenk zuvor seine Amtszeit bezeichnet. „Ich habe es genossen und die Hochschule mit Stolz und großer Freude repräsentiert“, sagte er.

„Alt-Rektor geht mir nicht über die Lippen, dafür bis Du viel zu jung“ leitete Professor Dr. Gisela Engeln-Müllges ihre Ansprache ein. Der Spitzenplatz der Fachhochschule sei „das Ergebnis harter, einfühlsamer und egoismenfreier Führungspolitik“, richtete sich die Vorsitzende des Hochschulrates der FH Münster an Niederdrenk, dem Teamarbeit immer wichtig gewesen sei. Als „Garant für Kontinuität“ sieht Engeln-Müllges die neue Präsidentin. Eigene Akzente habe diese mit dem von ihr zusammengestellten Präsidium aber bereits gesetzt.

Das Schlusswort hatte dann Professor von Lojewski selbst. Noch ungezählt seien die Herausforderungen, die auf die Hochschule zukommen werden. „Netzwerke und Kooperationen werden unsere Antwort auf den schnellen Wandel in Wissenschaft und Wirtschaft sein“, ebenso eine stärkere Professionalisierung des Managements und ein ganzheitliches Qualitätsmanagement, blickte sie nach vorn. Ihr Ziel sei eine leistungsstarke und kundenorientierte Hochschule, deren Qualität auch zukünftig in der Vielfalt liege.

Ihrem Amtsvorgänger steckte sie unter dem Applaus der Festgäste die Ehrennadel der Fachhochschule an und überreichte gleich zwei Festschriften: ein Resümee der Arbeit des letzten Rektorates und „Hommage an Niederdrenk“, in der 60 seiner Wegbegleiter ihn in je zwei Sätzen charakterisieren.

Donnerstag, 30. Oktober 2008
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